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Feuerwehr Kirchzarten beim Großbrand in Löffingen mit dabei

Schwieriger Löscheinsatz bei Großbrand im Gewerbegebiet

Der Brand ist im Löffinger Gewerbegebiet ist gelöscht, der Schaden geht in die Millionen. Das Gelände ist abgesperrt. Nun ermittelt die Polizei, hat aber noch keinen Ansatzpunkt.

 

In der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Großbrand in einem Gebäude einer Textil-, und Stoffproduktionsfirma in Löffingen. Auch der Neukauf-Markt in unmittelbarer Nähe musste evakuiert werden, da der Brand überzugreifen drohte. Neben den Löscharbeiten wurden Schadstoffmessungen durch die Feuerwehr vorgenommen. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

Bislang ist noch unklar, warum das Feuer in dem älteren Gebäude ausgebrochen ist, und auch die Schadenshöhe ist noch ungewiss. Der Brandentstehungsbereich beim Geräteschuppen wurde polizeilich beschlagnahmt. Sobald die Löscharbeiten beendet sind und der Bereich betreten werden kann, erfolgen durch Kriminaltechniker und Beamte des Polizeipostens Löffingen die Untersuchungen zur Brandursache.

 

Das Feuer war in einem Schuppen ausgebrochen


In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wird dazu auch ein Brandsachverständiger hinzugezogen. Die Feuerwehren aus der Region Löffingen und kreisübergreifenden Nachbarwehren waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Auch mit zwei Drehleitern aus Löffingen und Titisee-Neustadt wurde der Brand bekämpft.


Das Feuer brach in einem größeren Schuppen aus und breitete sich auf eine angrenzende Halle aus. Dabei gerieten mehrere Fahrzeuge in Brand. Dichter Qualm stand über dem Brandobjekt, die Feuerwehrmänner löschen von mehreren Seiten und über die Drehleitern. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
 

Über 100 Einsatzkräfte vor Ort


Im Einsatz waren am Samstagabend über 100 Einsatzkräfte, neben den Feuerwehren, waren das Rote Kreuz, die Bergwacht, Notarzt THW, und Polizei vor Ort. Auch Bürgermeister Tobias Link war am Samstagabend vor Ort, um sich über das Ausmaß des Brandes einen Eindruck zu verschaffen.

Die Flammen des brennenden Schuppens ergriffen auch eine große angrenzende Lagerhalle der Firma Rupp. Beim Öffnen der Tore kam den Wehrmännern bereits Rauch entgegen. Eine Brandschutzwand könnte die Rettung der großen Lagerhalle mit wertvollen Stoffen gewesen sein. Dennoch kam es durch Funkenflug zu einem Übergreifen des Feuers auf die Dachisolierung. Das Dach musste großflächig geöffnet werden.

Die Bekämpfung der Glutnester vor Ort dauerte noch den ganzen Sonntag über an. Immer wieder gab es Explosionen, welche die Löscharbeiten erschwerten. Die Feuerwehren mussten teilweise längere Wasserversorgungsleitungen aufbauen. Nach der letzten Zugverbindung wurde die Bahnlinie geschlossen um Schläuche über die Schienen zu verlegen. Seit morgens ist die Linie wieder geöffnet.
 

Besonders schwierige Löschmaßnahmen


Die Löffinger Feuerwehr ist am Samstagabend gegen 20.30 Uhr alarmiert worden. Beim Eintreffen am Einsatzort stand der an die Lagerhalle angebaute Schuppen bereits im Vollbrand. Durch Funkenflug hat das Feuer dann auch auf die Dachkonstruktion der Lagerhalle übergegriffen. Der Einsatz dort dauert am Sonntag noch den ganzen Tag an.

Die Löschmaßnahmen bezeichnete der Löffinger Gesamtkommandant Bernd Schwörer am Sonntagnachmittag als sehr schwierig. Aufgrund der vierschichtigen Dachkonstruktion fanden sich immer wieder Glutnester, die es zu löschen galt, weshalb das Dach an einigen Stellen aufgesägt werden musste. Immerhin sei es gelungen, einen Großteil der dort gelagerten Stoffe und Kartons in einen sicheren Bereich zu schaffen.

Wann der Brand endgültig unter Kontrolle gebracht werden kann, vermochte Schwörer aufgrund der schwierigen Situation nicht zu sagen. Eine Gebäudewand im hauptsächlich betroffenen Bereich der Lagerhalle und die darüber befindliche Dachfelder wurden inzwischen mit schwerem Gerät geöffnet, um weitere Brandnester abzulöschen. Auch Teile der Photovoltaikanlage auf dem Dach mussten abgebaut werden.
 

Am Sonntag bis zu 300 Helfer im Einsatz


Nachdem die Feuerwehr Vollalarm ausgelöst hat, waren noch am Samstagabend alle Löffinger Abteilungswehren im Einsatz, unterstützt von Kollegen aus Titisee-Neustadt. Am Sonntagmittag beziffert Bernd Schwörer dann die Zahl der Einsatzkräfte auf rund 300 Feuerwehrleute, die aus Bötzingen, Kirchzarten, Buchenbach, Breisach, Heitersheim, Lenzkirch, Eisenbach, Neuenburg, Staufen Hüfingen und Bräunlingen zur Unterstützung gekommen waren. Froh ist Schwörer auch, dass die Löschwasserversorung über Hydranten diesen Härtetest bestanden hat.

Auch 25 Helfer des Roten Kreuzes und ein Notarzt waren mit zwei Rettungswagen vor Ort, dazu ein Rettungsfahrzeug des Technischen Hilfswerks und ein Einsatzleitfahrzeug der Bergwacht-Landesleitung. Das THW Donaueschingen unterstütze die Feuerwehr mit 25 Helfern, die die Beleuchtung aufgebaut und mit Spezialwerkzeug bei Aufsägen des Daches geholfen haben.

Auch der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Thomas Maier, sprach von einem Einsatz, der einen normalen Brand bei weitem überschreitet. Allerdings brauchte das Rote Kreuz keine Verletzten versorgen. Es habe lediglich einige Rauchvergiftungen gegeben, die aber nicht schwerwiegend waren und im normalen Rahmen blieben. Über die ganze Zeit über seien sicherlich an die 60 Helfer im Einsatz gewesen. Das sei in einer Dimension mit dem Großband der Ketterer-Säge in Neustadt, erklärte Maier. Die Retter aus Löffingen konnten im Laufe der Nacht ihren Einsatz am Brandort beenden, damit die normale Versorgung wieder gewährleistet werden konnte.

Bericht: BZ Freiburg

          

Einsätze

23.09.2017 um 20:17 Uhr Vegetationsbrand klein
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19.09.2017 um 18:52 Uhr Person in Zwangslage klein
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15.09.2017 um 23:23 Uhr Unterstützung Rettungsdienst klein
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 24/09/2017 - 08:38 Uhr